Datenschutz in der Praxis

Datenschutzerklärung
Stand April 2019

Ärzte sind aufgrund des Ärztegesetzes dazu verpflichtet Inhalte der Sprechstunde zu dokumentieren. Diese Dokumentation umfasst folgende Angaben: Name, Geburtsdatum, Adresse, Kontaktdaten, Informationen über den Zustand bei Übernahme der Beratung oder Behandlung, die Vorgeschichte einer Erkrankung, die Diagnose, den Krankheitsverlauf sowie über Art und Umfang der beratenden, diagnostischen oder therapeutischen Leistungen einschließlich der Anwendung von Arzneispezialitäten, weiters ausgestellte Honorarnoten und Zahlungsverlauf. Diese Dokumentation muss für mindestens 10 Jahre gespeichert werden. Eine Löschung ist auch auf Patientenwunsch nicht zulässig.

Eine Auskunft über die gespeicherten Daten ist nur für den Betroffenen selbst möglich. Bei Minderjährigen bis 14 Jahre dürfen die Eltern Inhalte der Dokumentation erfragen.

Aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung ergeben sich somit Änderungen beim Arztbesuch. Um die Identität eindeutig feststellen zu können, müssen wir einen Lichtbildausweis verlangen. Weiters benötigen wir ein schriftliches Einverständnis für:
eine telefonische Auskunft wie z.B. Befundbesprechung – ein vereinbartes Telefonkennwort ist notwendig
eine telefonische Rücksprache zum Therapieverlauf – ein vereinbartes Telefonkennwort ist notwendig
den Befundversand an den Patienten per E-Mail – der Dateidownload wird mit einem Kennwort verschlüsselt. Sie erhalten eine TAN-SMS auf Ihr Handy gesendet.
die Übermittlung von Berichten an Ärzten wie z.B. an den Hausarzt
Ein entsprechendes Formular liegt in der Praxis auf. Weiterhin unverändert und ohne Einverständnis ist der Postversand an den Patienten erlaubt.

Durch den Besuch im Hautzentrum Attersee akzeptieren sie, dass die auf dieser Homepage gelisteten Ärzte zur Konsultation oder im Vertretungsfall Zugang zu den Daten erhalten.